Private Krankenversicherung  für Selbständige


Der Schritt in die Selbstständigkeit ist meist mit dem Wechsel in eine Private Krankenversicherung verbunden. Aufgrund des Wegfalls der Versicherungspflicht
kann selbst entschieden werden, ob man privat oder weiterhin gesetzlich krankenversichert sein möchte.

Der Gesetzgeber schreibt den Abschluss einer Krankenversicherung vor und schnell stellt sich dabei die Frage; gesetzlich oder privat!
Wenn der Ehepartner bzw. die Kinder mitzuversichern sind, ist - sofern möglich - die gesetzliche Krankenversicherung in Form der Familienversicherung wahlscheinlich am günstigsten. Selbstständige erhalten keinen Zuschuss vom Arbeitgeber zur privaten Krankversicherung und  müssen deshalb den vollen Krankenkassenbeitrag selbst bezahlen.

Selbstständige mit einem sehr geringen Einkommen sind über Ehepartner versicherbar.  Wegen der individuellen Vereinbarung des Versicherungsschutzes ist die private Krankenversicherung (PKV) meist die optimale Krankenversicherung für Selbständige - Ausnahme; die Familienversicherung.

Die Entscheidung für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV ist in vielen Fällen wenig sinnvoll; freiwillig gesetzlich Versicherte binden sich zum Einen vertraglich über Jahre an eine Gesellschaft, Krankentagegeld ist nur, gegen zum Teil gegen hohe Zuschläge auszahlbar. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung werden die monatlichen Beiträge vom Einkommen abhängig berechnet. Selbstständigen und Freiberuflern wird jedoch oft ein hohes Bruttoeinkommen unterstellt, das die Beitragssätze natürlich in die Höhe treibt. Liegt der Verdienst unter der Beitragsbemessungsgrenze, muss dies regelmäßig nachgewiesen werden.

Selbstständige haben seit dem 01. August 2009 in der gesetzlichen Krankenversicherung wieder Anspruch auf Krankengeld. Hier gilt die Voraussetzung, daß der volle Krankenversicherungsbeitrag entrichtet wird. Hintergrund hierzu ist, der Gesetzgeber hatte den Krankengeldanspruch für Selbstständige zunächst gestrichen und die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet worden, entsprechende Wahltarife für die Zahlung von Krankengeld anzubieten. Gesetzlich Versicherte können zwischenzeitlich aus dem vollen Krankenversicherungsbeitrag und dem Abschluss eines neuen Wahltarifs bei der Krankenkasse selbst entscheiden.
Besondere ältere Selbstständige werden jetzt besser gestellt, denn sie mussten im vorangegangenen Wahltarif für den Krankengeldschutz einen deutlich höheren Beitrag zahlen als jüngere Versicherte. Jetzt gelten Wahltarife zum Krankengeld und die Krankenkassen dürfen keine altersabhängigen Beitragszuschläge extra verlangen.
Als Folge sind allerdings auch Gestaltungsmöglichkeiten entfallen.

In der Vergangenheit konnten Selbstständige bei einigen Krankenkassen auch die Höhe der Krankengeldzahlung weitgehend frei wählen. Unterschiedliche Wahltarife für Selbstständige und Arbeitnehmer waren hier möglich. Um einen Anspruch auf Krankengeld am dem 43. Krankheitstag zu haben, muß ein selbstständiges, freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung einen vorgefertigten Wahltarif für den Bezug von Krankengeld abschließen oder den vollen Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse zahlen.

In der private Krankenversicherung spielt das Einkommen dagegen keine Rolle. Hier bemisst sich der Beitrag nach Risikofaktoren - z.B.  der Gesundheitszustand des Versicherten, Vorerkrankungen etc. Besonders junge, gesunde Versicherte kommen daher in den Genuss  günstiger Beiträge. Ein Vertagsabschluss kann auf jeden Versicherten "zugeschnitten" werden.Aufgrund der großen Auswahl der Versicherungsgesellschaften und Policen bietet sich ein Vergleich der privaten Krankenversicherungs Anbieter an.



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