Die private Krankenversicherung im Alter

Auch im Alter sollte die private Krankenversicherung bezahlbar sein. In jüngeren Jahren sind in der Regel die Versicherungsprämien relativ niedrig. Mit ansteigendem Alter und einem Mehr an Krankheitskosten erhöhen sich natürlich die Prämien.  Die Prämien steigen dennoch nicht unbegrenzt und von Ihnen unbeeinflussbar weiter. Der bestehende Versicherungsschutz wird dem Alter angepasst.
Es kann beispielsweise ein bislang versichertes Krankentagegeld beendet werden, wenn Sie aus dem Erwerbsleben ausscheiden. In der Zeit des Bezuges einer Rente ist auch bei einer Erkrankung kein Einkommensverlust zu verzeichnen. Dies ist jedoch bei einem Krankentagegeld Voraussetzung für die Erbringung einer Leistung durch den Krankenversicherer. Der Beitrag reduziert sich mit dem Wegfall einer versicherten Leistung. Ab dem 61. Lebensjahr, entfällt auch die Zahlung des zusätzlichen Beitrages für den gesetzlich vorgeschriebenen Tarifanteil zur Beitragsentlastung im Alter. Prinzipiell kann nach einer Prüfung des Umfangs eines bestehenden Versicherungsschutzes von leistungsmäßig sehr anspruchsvollen in weniger leistungsfähige Tarife gewechselt werden.

Im Bereich der Zahnversicherung können Sie von einem bisherigen Hochleistungstarif in einen Tarif wechseln, der Ihrem Lebensalter mehr entgegenkommt. Als Rentner reduziert sich die höhere Notwendigkeit für zahnmedizinische Behandlungen. Beispielsweise mit einer höheren Selbstbeteiligung oder der Tarifwahl Mehrbettzimmer, erreichen Sie gleichfalls eine Beitragssenkung.

Die Entwicklung der Beiträge in der privaten Krankenversicherung ist nicht einfach zu prognostizieren. Die laut Gesetz gebildeten Altersrückstellungen führen maximal dazu, dass die Versicherungsbeiträge nicht aufgrund des Alters steigen. Eine Kostensteigerungen im Alter die der medizinische Fortschritt mit sich bringt, kann dadurch nicht verhindert werden.

Eine Anpassung muß einer Steigerung der Krankheitskosten innerhalb der Tarifgemeinschaft erfolgen. Die Kosten werden durch die privaten Krankenversicherer nach versicherungsmathematischen Grundsätzen für einen längeren Zeitraum kalkuliert. Und trotzdem sind sie gezwungen, die Prämien nach einer fünfprozentigen Kostenüberschreitung anzupassen. Die Anpassung wird nach einer Krankheitskostensteigerung von über zehn Prozent vorgenommen.
Daher können die Prämien in der privaten Krankenversicherung mehrere Jahre unverändert bleiben und sich plötzlich sehr erhöhen. In jedem Fall spielt Ihr Alter bei der Anpassung eine Rolle, da jeder Geburtsjahrgang gesondert berechnet wird. Als Rentner kommen Sie um eine Kostensteigerung nicht herum. Welchen Anbieter Sie bei Versicherungsbeginn gewählt oder später vielleicht gewechselt haben ist vollkommen gleichgültig.

Im Rentenalter entfällt gleichfalls der bisher vom Arbeitgeber bezahlte Zuschuss zur Krankenversicherung. Immerhin bis zu einer Höhe von mehr als 250 Euro schlug der Arbeitgeberzuschuss
zu Buche. Die staatliche Rentenkasse bezahlt im Rentenalter einen viel geringeren Zuschuss.

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