Die private Krankenversicherung für Kinder


Gut überlegt in die private Krankenversicherung - besonders wenn Kinder im Spiel sind. Die private Krankenversicherung versichert jedes Kind nur gegen einen Beitrag,
kann die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Alternative sein.
Der Verband der privaten Krankenversicherung schätzt, dass ca. 16.000 Arbeitnehmer ab kommendem Jahr die Möglichkeit haben, in die privateKrankenversicherung zu wechseln.
Der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform macht diesen Wechsel möglich. Angestellte können sich nach den Plänen privat versichern, wenn sie ein Jahr über der
Versicherungspflichtgrenze von dann 49.500 Eurover dienen. Die Wartezeit beträt bis dato drei Jahre.

Ob sich der Wechsel tatsächlich lohnt, ist nicht zuletzt davon abhängig, wenn Kinder im Haushalt leben. Während der nicht verdienende Ehepartner und Kinder in dergesetzlichen Krankenversicherung  beitragsfrei mitversichert sind, erhebt die private Krankenversicherung für jede Person einen eigenen Beitrag. Wechselt der besser Verdienende in die private Krankenversicherung und der Ehepartner bleibt in der gesetzlichen Krankenversicherung, müssen die Kinder  privat versichert werden. Wer noch keine Kinder hat, aber Kinder in seinem Leben plant, sollte dies berücksichtigen. Nur für unverheiratete Paaregilt eine Ausnahme. Wechselt ein Elternteil in die private Krankenversicherung, könnenKinder kostenlos beim Elternteil in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden. Sind beide Eltern - ob nun verheiratet oder nicht- privat krankenversichert, wird das Kind freiwillig gesetzlich versichert oder privat krankenversichert.

Bei Neugeborenen sollte man die Entscheidung gut überdenken. Neugeborene haben eine Sonderstellung. Neugeborene müssen von dem privaten Krankenversicherer der Eltern
aufgenommen werden – und zwar ohne Gesundheitsprüfung. Selbst wenn vor oder kurz nach der Geburt bekannt ist, dass das Kind unter einer angeborenen Krankheit leidet, ist die
private Krankenversicherung verpflichtet, einen Vollschutz zu gewährleisten, der in keinem Fall mit Preisaufschlägen verbunden sein darf.

Nach der Geburt haben die Eltern zwei Monate Zeit, das Kind bei ihrer privaten Krankenversicherer anzumelden. Eine weitere Einschränkung ist, dass der Nachwuchs nicht besser, aber auch nicht schlechter,  als die Eltern oder das Elternteil selbst versichert werden kann. Eltern sollten daher genau prüfen, ob z. B. Zahnersatz, kieferorthopädische Leistungen und Hilfmittel im eigenen Vertrag enthalten sind. Auch der Selbstbehalt darf nicht außer Acht gelassen werden. Gerade gesunde, junge Erwachsene neigen dazu, wegen der dann eine geringere monatlichen Belastung, aber eine hohe Eigenbeteiligung in Kauf zu nehmen. Dieser Entschluß kann mit Kind schnell nach hinten losgehen. Wenn ältere Kinder in die private Krankenversicherung wechseln, können sie dort genauso abgelehnt werden wie Erwachsene und der Versicherer kann die Aufnahme von Risikozuschlägen veranschlagen.

Der Gesetzgeber räumt seit Jahresbeginn eine Erleichterung für Eltern ein, die ihre Kinder privat versichern. Die Versicherungsbeiträge für das Kind können voll steuerlich angerechnet werden, wenn der gesetzlichen Mindestschutz auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden kann. Die private Krankenversicherung bietet nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern wesentlich mehr Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung.  Einschätzungen zu Folge sind gerade Kinder in der privaten Krankenversicherung besser aufgehoben als bei einer gesetzlichen Krankenkasse.
Den Eltern eines privat krankenversicherten Kindes bringt eine private Krankenversicherung für ihren Sprössling große Kostenvorteile. Kinder erhalten, wie Erwachsene, von einer privaten Krankenversicherung ein großes Plus an Leistungen, auch altersbezogen. So zeigen kieferorthopädische Leistungen, zum Beispiel eine Zahnspange, oder physiotherapeutische Behandlungen gerade bei jungen Menschen wesentlich mehr Erfolg als bei Erwachsenen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt jedoch nur einen Bruchteil der Kosten für solche Leistungen, für den Restbetrag müssen die Eltern des betroffenen Kindes aufkommen. Anders die private Krankenversicherung: Sie kommt, je nach gewähltem PKV Tarif, entweder zum größten Teil oder sogar vollständig für die entstandenen Kosten auf.

Privat krankenversicherte Kinder sind gegen so gut wie alle gesundheitlichen und medizinischen Eventualitäten abgesichert. Dies allein zeigt schon den großen Vorteil der privaten Krankenversicherung  gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung begründet. Aber auch für die zukünftige Krankenversicherung des Kindes ist ein früher Beitritt zur privaten Krankenversicherung von Vorteil. Kinder werden, die von Geburt an in einer privaten Krankenversicherung versicherte sind, dort zu besonders günstigen Beiträgen aufgenommen, zudem entfällt eine Gesundheitsprüfung. Wenn das Kind später erwachsen ist, wirkt sich der frühe Beitritt zur privaten Krankenversicherung ebenfalls zu seinen Gunsten aus. Durch ihn zahlt das Kind auch zukünftig im Erwachsenen Alter im Vergleich zu Versicherten, die erst als Erwachsene in eine private Krankenversicherung eintraten, wesentlich niedrigere Beiträge. In diesem Fall profitierten Kinder noch in vielen Jahren von der Entscheidung ihrer Eltern, sie von Geburt an in einer privaten Krankenversicherung zu versichern.


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