Wartezeiten in der PKV

Wenn von einer Krankenvollversicherung die Rede gesprochen wird, ist in der Regel die private Krankenversicherung oder PKV gemeint. Alle ambulanten und stationären Gesundheitsleistungen werden von einer privaten Krankenvollversicherung abgedeckt. Private Krankenzusatzversicherungen wie die Zahnzusatzversicherung richten sich hingegen als Zusatzversorgung an gesetzlich Krankenversicherte. Ihre private Krankenversicherung können Sie bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften abschließen.

Von jeder PKV wird ein Basistarif mit identischem Leistungsumfang angeboten. In allen weiteren Tarifen unterscheiden sich die privaten Krankenversicherungstarife jedoch erheblich. Einheitliche Beiträge, die am Einkommen bemessen werden, gibt es in der privaten Krankenversicherung nicht: Faktoren wie Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen bestimmen die Höhe der Beiträge. Die Beiträge in der PKV sind für junge Versicherte ohne chronische Krankheiten oder Vorerkrankungen weitaus günstiger als für ältere Versicherungsnehmer mit Krankengeschichte.

Für ambulante Behandlungen erhalten Sie, wenn sie privat versichert sind, eine Rechnung vom Arzt. Sie bezahlen zunächst selbst den Rechnungsbetrag und reichen die Rechnung anschließend bei Ihrer PKV für die Kostenerstattung ein. Die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen werden von der privaten Krankenversicherung übernommen  –  alle weiteren Leistungen sind abhängig vom gewählten Tarif. Die Bandbreite reicht dabei von der Chefarztbehandlung bis zu hohen Selbstbeteiligungen.  In jedem Fall sollten auch die Wartezeiten in der privaten Krankenversicherung beachtet werden.

Die Wartezeit ist ein leistungsfreier Zeitraum vom Datum des Versicherungsbeginns bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die Leistungen Ihrer PKV tatsächlich in Anspruch nehmen können. Meist liegt zu Beginn des Krankenversicherungsvertrages eine Wartezeit vor. Die Wartezeit in der privaten Krankenversicherung beträgt nach den üblichen Versicherungsbedingungen drei Monate. Das bedeutet für Sie als krankenversicherter Patient; Sie haben in den ersten drei Monaten keinen Anspruch auf Leistungen Ihrer privaten Krankenversicherung.

Selbstverständlich gilt diese Wartezeit nicht für unfallbedingte Krankheitsbehandlungen. Neben der allgemeinen Wartezeit von drei Monaten sind in der PKV besondere Wartezeiten gültig. Eine gesonderte Wartezeit erstreckt sich auf etwa acht Monate und gilt in der Regel für Zahnarztbehandlungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie, Psychotherapie und Entbindungen. Sollten Sie innerhalb einer besonderen Wartezeit einen Zahnersatz benötigen, übernehmen Sie diese Kosten selbst und erhalten keine Rückerstattung. Um Versicherungsverhältnisse zur Abdeckung anstehender Gesundheitsbehandlungen auszuschließen haben die privaten Krankenversicherungen die Wartezeiten eingeführt. Beispielsweise bei einem Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse oder für Neugeborene entfallen in diesen besonderen

Fällen die Wartezeiten. vor einem Vertragsabschluss sollten Sie daher auch die vergleichbaren Wartezeiten in der privaten Krankenzusatzversicherung wie bei der Zahnzusatzversicherung beachten.

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