Rückerstattung in der PKV

Eine ganze Reihe von privaten Krankenversicherern bieten Tarife mit einer hohen Beitragsrückerstattung an. Unter Umständen können Sie Ihre jährlichen Krankenkosten in Höhe mehrerer Monatsbeiträge vermindern. Diese Tarife sind besonders bei Männern beliebt. Auf zwei verschiedenen Arten kann eine Beitragsrückerstattung abgehandelt werden.

Das ist zum einen die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung und andererseits die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung. Die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung umfasst mehrere Überschussarten. Aufgrund garantierter Beitragsrückerstattung gehören Gelder aus Überschüssen dazu. Sie haben bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen einen direkten festgeschriebenen Anspruch auf Rückerstattung von Beiträgen. Unberücksichtigt bleibt das Geschäftsergebnis des Versicherungsunternehmens.

Andere finanzielle Mittel, zusammengefasst als Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung, werden im Zuge von Beitragsanpassungen eingesetzt, diese verträglich zu gestalten oder um eine
dauerhafte Reduzierung von Beiträgen zu finanzieren. Auch Überschussmittel aus der Pflegepflichtversicherung kommen den Mitgliedern dieser Krankenversicherungssparte zugute.

Der Verband der privaten Krankenversicherungen schreibt die Mittelverwendung vor. Beiden vorgenannten Überschussarten ist daher gemein, dass zulässige Verwendungsarten grundsätzlich vorgegeben sind. Nur bei einem positiven Geschäftsergebnis kommt dir erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung zur Anwendung. In der Regel erfolgt die Ausschüttung von Überschüssen unter anderem bar. Unterschiedliche Auszahlungen werden bei einem schadenfreien Vertrag (auch mit progressiven Steigerungen) zugeordnet.

Bei nur wenigen Versicherern werden Sie ein Bonussystem finden, da dies leistungsfrei gebliebenen Versicherten eine dauerhafte Beitragssenkung garantiert.

Eine seit vielen Jahren gängige Praxis in der privaten Krankenversicherung erweist sich auch bei den gesetzlichen Kassen als ein wirkungsvolles Tarifmodell. Kostenbewusst und gesund zu leben - dadurch sollen Versicherte mit Tarifen zur Beitragsrückerstattung motiviert werden. Oftmals werden von gesundheitsbewussten und auch kostenbewussten Personen private Krankenversicherungsunternehmen mit hoher Beitragsrückerstattung  gewählt. Rückerstattungen jeglicher Art bieten einen gewissen Anreiz, Krankenkosten zu beschränken oder ganz zu vermeiden. Das schließt das Belohnen der Versicherten für das Bezahlen kleinerer Rechnungen ein. Wie hoch die Rückerstattung ausfallen wird, bestimmt die Festlegungen über eine bestimmte Anzahl leistungsfrei gebliebener Kalenderjahre. Wenn Sie auf das Einreichen von Rechnungen verzichten und so dadurch länger leistungsfrei bleiben, desto höher fällt die Beitragsrückerstattung aus. Nach einigen leistungsfreien Jahren kann es zur Auszahlung von bis zu fünf Monatsprämien kommen.

Ohne dass sich die Beitragsrückerstattung mindert, können Sie alle Vorsorgeuntersuchungen teilweise ohne Selbstbeteiligung wahrnehmen. Um eine erarbeitete Beitragsrückerstattung wirklich zu erhalten reicht eine alleinige Leistungsfreiheit in der Regel nicht aus. Häufig muss der Versicherte nach einem leistungsfreien Versicherungsjahr wenigstens weitere sechs Monate beim gleichen Versicherer unter Vertrag bleiben.

Rückerstattung erhalten Arbeitnehmer für den Arbeitnehmer- als auch für den Arbeitgeberanteil. Eine Berufung auf die Beitragserstattung in der privaten Krankenversicherung gibt es aufgrund
fehlender gesetzlicher Regelungen nicht. Nur sehr wenige Unternehmen sagen im Vorfeld eine Garantie zu.

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